ISDN
(Integrated Services Digital Network) ist ein internationaler Standard für digitale Kommunikationsnetze, für die Übertragung von Sprache und anderen Diensten. ISDN ist die Weiterentwicklung des
analogen Kommunikationsnetzes und wird in Deutschland seit 1989 betrieben (nationales ISDN über 1TR6). Ab 1991 wurde auf den internationalen Standard
DSS1 umgestellt, was sich bis 2006 hinzog. ISDN verfügt über zwei B-Kanäle a 64 kbit/s zur Übertragung von Sprache und Daten und einen
D-Kanal mit 16 kbit/s für Steuerinformationen. Mit ISDN können zeitgleich zwei Gespräche geführt werden oder es wird ein Kanal für Telefonie und der Andere für den Transport von Daten (z.B.
Internet) genutzt. Durch die gleichzeitige Nutzung der beiden B-Kanäle lässt sich die Übertragungsgeschwindigkeit auf 128 kbit/s erhöhen (Kanalbündelung). Seit dem Aufkommen von
DSL, können diese Vorteile auch mit einem analogen Anschluss genutzt werden.