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Was bedeutet der Begriff: Anrufer-Identifikation

Anrufer-Identifikation

ist ein Leistungsmerkmal in Mobilfunknetzen und ISDN Festnetzanschlüssen.
Zur Identifikation gibt es mehrere Möglichkeiten:
  • CLIP (Calling Line Identification Presentation) ist auf beiden Seiten aktiviert - die Nummer des anrufenden Teilnehmers wird angezeigt.
  • CLIR (Calling Line Identification Restriction) ist auf der Anrufer-Seite aktiviert - die Nummer des anrufenden Teilnehmers wird unterdrückt.
  • CLIRO (Calling Line Identification Restriction Override) - die Nummer des anrufenden Teilnehmers wird auch bei aktiviertem CLIR angezeigt (für Notrufzentralen wie Feuerwehr oder Polizei).
  • MCID (Malicious Call Identification) - die Daten des Anrufers (Nummer, Datum und Uhrzeit) werden erfasst um strafrechtliche Taten verfolgen zu können. Das im Volksmund als Fangschaltung bekannte Merkmal ignoriert natürlich CLIR und kann per Antrag beim Telefondienstanbieter angefordert werden.
Wer von unerwünschten Anrufen belästigt wird und sich scheut, bei der Polizei eine Strafanzeige zu stellen, kann das Problem eventuell einfacher lösen. Für Handy- und VoIP-Telefonierer gibt es eine Reihe von Tools, die Anrufe blocken können. Die Einstellungsmöglichkeiten können sehr unterschiedlich sein: Es wird häufig mit Positiv- und Negativlisten gearbeitet aber die Programme können auch alle unbekannten Anrufer blockieren.

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