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Was bedeutet der Begriff: B-Kanal

B-Kanal

ist bei einem ISDN Basisanschluss die Bezeichnung für die zwei unabhängig voneinander nutzbaren Leitungen, die für die Übertragung von Sprache und Daten genutzt werden können.
Die Datenübertragungsrate beträgt 64 Kbit/s je B-Kanal und kann zu 128 Kbit/s gebündelt werden. Unternehmen, die eine höhere Bandbreite oder mehr Leitungen brauchen, können einen Primärmultiplexanschluss installieren lassen. Dieser kann bis zu 30 B-Kanäle enthalten, die sich zu der Gesamtbandbreite von 1920 kbit/s bündeln lassen.

Während die B-Kanäle die eigentlichen Daten transportieren, werden über den D-Kanal Informationen zur Steuerung der Verbindung übertragen. Beim Primärmultiplexanschluss kommt noch ein Synchronisationskanal dazu, der zur Synchronisation der Daten und zur Fehlerbehandlung verwendet wird.

Der Datentransport wird über das Zeitmultiplexverfahren realisiert: Jedem Kanal ist dabei ein Zeitschlitz zugeordnet (0-31), in welchem die Daten in die physikalische Leitung eingespeist werden. Sind alle Kanäle "abgearbeitet", wird ein neuer Rahmen übertragen und die Abarbeitung fängt mit Zeitschlitz 0 (Synchronisation-Kanal) von vorne an. Auf diese Weise können über eine zweiadrige Kupferleitung, gleichzeitig 30 verschiedene Gespräche geführt oder Daten ausgetauscht werden.

Ein großer Vorteil der unabhängigen B-Kanäle im privaten Bereich ist, dass man gleichzeitig im Internet Surfen, als auch Telefonieren kann. Durch die wesentlich schnellere DSL-Technologie, die das selbe auch an einem einfachen analogen Anschluss ermöglicht, relativiert sich dies jedoch.

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