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Was bedeutet der Begriff: Basisband

Basisband

wird das Übertragungsverfahren genannt, welches das Übertragungsmedium vollständig in Anspruch nimmt (im Gegensatz zu Kanälen).
Das Signal benutzt einen einzigen, nicht unterteilten Frequenzbereich. Die zu übertragenden Daten müssen nicht moduliert werden, sondern können eins zu eins dargestellt werden. Das Basisband für Audiosignale beispielsweise, liegt zwischen 50 Hz und 18 kHz. Ein Ton von 3 KHz, der aus den Lautsprechern des TV kommt, wird auch mit 3 KHz auf den SCART-Anschluss oder den Kopfhörer übertragen. Weitere Beispiele für Basisband-Übertragungen sind die analoge Telefonie oder das LAN (Local Area Network).

Um ein Basisband für andere Übertragungsverfahren anzupassen, muss es auf eine Trägerfrequenz aufmoduliert werden. Dazu wird eine höhere Frequenz vom Nutzsignal (dem Basisband) beeinflusst, indem die Informationen des Nutzsignals die Trägerfrequenz verändern. Dieses modulierte Signal kann dann beispielsweise per Funktechnik übertragen werden. Auf der Gegenseite filtert ein Demodulator die Trägerfrequenz aus, sodass das Nutzsignal wieder zur Verfügung steht.

Um mehrere, von einander getrennte Informationen über einen Gemeinsamen Übertragungsweg zu senden, ist ebenfalls eine Modulation nötig. Die auf hochfrequente Signale aufmodulierten Informationen können dann durch das Multiplex-Verfahren eine gemeinsame Leitung nutzen. Beim Zeitmultiplexing wird dabei jeder Informationsquelle (Sender) ein Zeitschlitz auf dem Übertragungsweg zugeordnet. Die Sender 1-10 erhalten also 10 verschiedene Zeitschlitze, in denen sie ihre Informationen stückchenweise über die gemeinsame Leitung senden. Auf der Gegenseite ordnet ein Demultiplexer die verschiedenen Signale wieder ihren jeweiligen Empfängern zu.

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