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Was bedeutet der Begriff: Bus

Bus

Als Bus oder Systembus bezeichnet man die internen Verbindungen eines Computers, über die Daten und Steuersignale fließen.
Grob betrachtet unterscheidet man den Adressbus, über den die aktuelle Adresse der agierenden Komponente übertragen wird, den Steuerbus, der die benötigten Steuersignale für Schreib-/Lesevorgänge, Interrupt-Steuerung oder Status-Informationen überträgt und den Datenbus, der die Daten zwischen Registern, Speichern oder der Peripherie transferiert.
Der eigentlich von der CPU (central processing unit) gesteuerte Bus kann auch von den angeschlossen Komponenten kontrolliert werden. Bus-Mastering fähige Grafikkarten, Festplattencontroller oder Netzwerkadapter können dann ihre Daten eigenständig austauschen und entlasten so die CPU.

Die Komponenten innerhalb der CPU, also die Recheneinheit ALU (Arithmetic Logic Unit), die Register (Akkumulatoren) in denen die Ergebnisse der Recheneinheit gespeichert werden können, das Steuerwerk (Befehlsregister und Befehlsdecoder) für die Abarbeitung der Programme, sowie das externe Speicherwerk (RAM), das über die Northbridge mit der CPU verbunden ist, besitzen eigene Bussysteme.
Moderne Prozessoren verfügen über mehrere dieser Komponenten, die quasi parallel an einer Aufgabe arbeiten können und differenzierter strukturiert sind. Auch haben sich im Lauf der Zeit die Bussysteme immer mehr spezialisiert und den jeweiligen Anforderungen angepasst. Während bei alten Systemen die Mehrzahl der Komponenten parallel an ein und dem selben Bus hingen, kommen heutzutage für die verschiedenen Aufgaben optimierte Busse zum Einsatz.

Übliche Bus-Typen sind momentan: PCI (Peripheral Component Interconnect), PCI-Express, AGP (Accelerated Graphics Port), SATA (Serial Advanced Technology Attachment) oder IDE (Integrated Drive Electronics).

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