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Was bedeutet der Begriff: CF-B

CF-B

(Call Forwarding Busy - Rufumleitung bei besetzt) ist ein Komfortleistungsmerkmal im ISDN und Mobilfunknetz.
Das Leistungsmerkmal CF-B verbindet einen Anrufer, wenn die gewählte Nummer besetzt ist, mit einer vorher festgelegten alternativen Rufnummer. Die Weiterleitung des Anrufes wird von der Vermittlungsstelle geschaltet und ist für den Inhaber der gewählten Rufnummer meist kostenpflichtig. Der Anrufer trägt nur die Gebühren bis zur ursprünglich gewählten Nummer und wird nicht mit ungeplanten Kosten, die besonders bei einer Rufumleitung in Mobilfunknetze entstehen können, belastet.

Eine differenziertere Rufumleitung lässt sich durch die Selektive Anrufweiterschaltung (SCF - Selective Call Forwarding) erreichen, die ebenfalls den Modus "besetzt" beinhaltet. Diese leitet nur Anrufer an die Rufumleitung weiter (zum Beispiel auf das Handy), die zuvor in einer Liste gespeichert wurden. Das Besondere an SCF ist, dass selbst bei unterdrückter Rufnummer die Weiterleitung erfolgt. Da diese über die Vermittlungsstelle vorgenommen wird, werden Dritten auch keine Daten bekannt, die der Anrufer unterdrücken möchte.

Wird die generelle Weiterleitung (CF) mit der Selektiven (SCF) kombiniert, können die Anrufe priorisiert werden. Wirklich wichtige Anrufer können so beispielsweise zum Handy, die Anderen zu einem Anrufbeantworter weitergeleitet werden. Seit Mitte 2008 kann SCF bei der Telekom nicht mehr für private Anschlüsse geordert werden.

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