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Was bedeutet der Begriff: Netzkennzahl

Netzkennzahl

(Netzbetreiberkennzahl - Carrier Identification Code) ist eine Codenummer, die ein bestimmtes Teilnehmernetz eindeutig kennzeichnet - ohne einen örtlichen Bezug zu haben, wie eine Ortsvorwahl.
Zuständig für die Vergabe einer Netzkennzahl ist die Bundesnetzagentur. Sie überwacht die vorgegebenen Standards und reglementiert die Anbieter von Telefondiensten.
Netzkennzahlen können seit dem 1. Januar 1998 von Nutzern des Telefondienstes einer Rufnummer vorangestellt werden, um einen bestimmten Fernnetzbetreiber auszuwählen. Damit haben sie die Möglichkeit, bei jeder Verbindung individuell den günstigsten Anbieter zu bestimmen (Call by Call).
Bei einer fest eingestellten Vornummer (Preselection), braucht der Nutzer diese nicht der Rufnummer voranzustellen. Sie wird automatisch in der Vermittlungsstelle zuerst gewählt und muss - wenn sie nicht mehr gewünscht wird - abgeschaltet werden.
Die Kosten für Orts-, Fern-, Auslands- oder Mobilfunkgespräche können sich bei allen Betreibern schnell ändern, sodass der Kunde ständig die aktuellen Tarife im Blick haben sollte.
Bei Telefonanschlüssen die nicht bei der Telekomliegen, ist Call by Call und Preselection nicht möglich. Netzbetreiberkennzahlen haben die Struktur 010xy.
Im Zuge der immer günstiger werdenden Komplettanschlüsse für Internet und Telefonie mit Pauschaltarifen, werden die Call by Call- und Preselection-Vorwahlen zunehmend bedeutungslos. Rechnet man nur mit einem Grundpreis von 16 ? für den Telefonanschluss (analog), 6 ? für Gesprächskosten und 10 ? für den Internetzugang, ergibt das 30 ? im Monat - eine Summe, für die man bei (fast) jedem Anbieter ein Pauschalangebot bekommt. Unbegrenzt im Festnetz telefonieren und Surfen inklusive.

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