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Was bedeutet der Begriff: TKV

TKV

(Telekommunikations-Kundenschutzverordnung) ist eine Verordnung, die seit 1998 die Kundenrechte bei der Nutzung von Telekommunikationsnetzen festlegt und 2007 in das TKG integriert wurde.
Bestandteil der Verordnung sind u.A. vertragliche Rahmenbedingungen für Telekommunikationsunternehmen, die nicht zum Nachteil des Kunden abgeändert werden dürfen.
Es gibt Vorschriften zur Verbindungspreisberechnung, dass beispielsweise die einzelnen Leistungen separat ausgeführt sein müssen und die verwendete Technik staatlicher Kontrolle unterliegt, damit ein Mindestmaß an Erfassungsgenauigkeit eingehalten wird.
Dem Kunden wird eine Reihe an Auskunftsrechten zugebilligt, wie etwa ein vorheriges Informationsrecht, wenn der Anbieter seine Leistungen einstellen will, das Recht auf einen Einzelverbindungsnachweis, damit die Forderungen transparenter werden, und das Recht auf die genaue Beschreibung der erbrachten Leistungen, das besonders bei den Mehrwertdiensten zum Tragen kommt. Anbieter von Mehrwertdiensten müssen außerdem eine ladungsfähige Adresse besitzen, die auf den Rechnungen anzugeben ist.
Grundsätzlich besteht für den Kunden ein genereller Anspruch auf einen allgemeinen Netzzugang mit bestimmten Leistungsmerkmalen.
Eine 1999 eingesetzte Schlichtungsstelle, die im § 35 der TKV verlangt wird, vermittelt zwischen Kunden und Anbietern und soll zu schnellen und kostengünstigen Entscheidung führen. Die Schlichtung erfolgt auf freiwilliger Basis und ist als Mediationsverfahren zu begreifen.

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