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Was bedeutet der Begriff: UMTS

UMTS

(Universal Mobile Telecommunications System) ist ein von der ETSI 1998 herausgegebener europäischer Standard für Mobilfunk.
Als Nachfolger von GSM stellt UMTS die 3. Generation mobiler Telekommunikation dar (3G) und soll vor allem den Anforderungen multimedialer Anwendungen genügen. Dazu zählen Videotelefonie, surfen im WWW, Online-Banking, Chat, mobiles Fernsehen, Navigationshilfen (Routenplaner, interaktive Karten).
UMTS erlaubt Datenübertragungen von 384 kbit/s bis 7,2 Mbit/s und ist damit um einiges schneller als GSM (9,6 kbit/s bis 220 kbit/s). Mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access), das auf UMTS aufsetzt, sind Datenübertragungen von 3,6 Mbit/s bis 13,98 Mbit/s im Downstream möglich. In Senderichtung (Upstream) können mit HSUPA(High Speed Uplink Packet Access) bis zu 5,76 Mbit/s erreicht werden.
Die Möglichkeit, eine hohe Datenübertragungsrate nutzen zu können, hängt allerdings vom Standort ab und ist eher in den Ballungszentren gewährleistet. Für ländliche Gegenden, die oftmals unter geringen DSL Geschwindigkeiten zu leiden haben, ist UMTS daher meist keine Alternative. Der Ausbau der UMTS-Netze wird in den nächsten Jahren aber weiter voran getrieben werden, da der Spätzünder UMTS zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnt.
Laut Jahresbericht 2007, der Bundesnetzagentur, belief sich die Zahl der UMTS-Handys und UMTS-Karten für Laptops bis Ende 2007 auf 8,7 Millionen. Der Datendurchsatz bei GPRS und UMTS steigerte sich gegenüber dem Vorjahr auf 1,7 Millionen GByte und hat sich damit nahezu verdoppelt.
Der Bundesverband der Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) ermittelte für 2008 15,9 Millionen UMTS-Anschlüsse. Für 2009 prognostiziert der Verband 22,7 Millionen Anschlüsse.

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