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Was bedeutet der Begriff: VDSL

VDSL

(Very High Speed Digital Subscriber Line) ist eine Erweiterung der ADSL- und SDSL-Standards, die wesentlich höherer Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglicht.
VDSL wurde für den Einsatz auf Kupfer- und Glasfaserleitungen konzipiert und existiert in zwei Varianten:
VDSL 1, das Geschwindigkeiten bis 52 Mbit/s im Download und 11Mbit/s im Upload ermöglicht, diese hohen Übertragungsraten aber nur über eine kurze Distanz gewährleistet (< 450 m) und überwiegend in Südostasien und in den USA eingesetzt wird.
VDSL 2, das maximal 100 Mbit/s übertragen kann, höhere Reichweiten erzielt (50 Mbit/s bei 1000 m) und auch in Deutschland verwendet wird.
VDSL 2 ist 2005 standardisiert worden und abwärtskompatibel zu ADSL2. Es ist ein symmetrisches Übertragungsverfahren - Download- und Uploadgeschwindigkeit also gleich. Neben der vergleichsweise hohen Reichweite, ist die Störungsunempfindlichkeit von VDSL 2 ein weiterer Vorteil. Es kann dynamisch auf Störungen reagieren und - ohne die Verbindung zu trennen - die Übertragungsgeschwindigkeit einstellen.
Das VDSL 2-Netz wird seit Anfang 2006 in Deutschland ausgebaut und soll der Übertragung sogenannter Triple-Play-Dienste dienen. Diese beinhalten neben dem Internetzugang die Internettelefonie (VoIP - Voice over IP) und IP-TV, die Übertragung von Fernsehen und Kinofilmen über das Internet Protokoll.
Der VDSL-Netzausbau schreitet indes nicht wie geplant voran. Bis 2007 sollten ursprünglich 50 Städte angebunden sein, dieses Ziel wird jedoch vermutlich erst Mitte 2009 erreicht werden. Die Bundesregierung will bis 2014 etwa 75 % der Haushalte mit 50 Mbit/s versorgen, wobei der Anbindung über Kabel eine besondere Bedeutung zukommt - hat Deutschland doch das größte Kabelnetz Europas.

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