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Begriffe mit Z

Was bedeutet der Begriff: ZIP

ZIP

ist ein leistungsfähiger Algorithmus für die Komprimierung von Dateien, dessen Grundzüge auf das 1985 von Phillip Walter Katz programmierte PKARC zurückgehen.
"Phil Katz" gab das ZIP-Format als public domain frei, was - neben seiner Effizienz - zu der großen Verbreitung beitrug. Sein Deflate- Algorithmus findet sich in vielen anderen Kompressionsverfahren wieder und wird beispielsweise bei PNG (Portable Network Graphics), TIF (Tagged Image File Format), PDF (Portable Document Format) oder CAB (Cabinet) verwendet. Die Archive mit den gepackte Dateien haben also nicht immer die Endung ".zip", obwohl der Algorithmus verwendet wurde.
Der ZIP-Algorithmus arbeitet verlustfrei und kann somit auf beliebige Dateien angewendet werden - im Gegensatz zur (meist) verlustbehafteten JPEG-Kompression. Neben einzelnen Dateien können auch komplette Verzeichnisse komprimiert werden, deren Struktur beim dekomprimieren wieder hergestellt wird. Einige Pack-Programme - wie etwa gzip - erlauben dem Anwender, die Einstellungen für maximale Kompression oder schnellst mögliche Kompression, selber vorzunehmen. Dabei kann eingestellt werden, ob das Programm in großen Teilen (der zu komprimierenden Daten) nach gleichen Zeichenketten sucht - der Suchlauf also entsprechend lang dauert, aber besonders effizient ist - oder das Such-Fenster kleiner ist, was aber zu Redundanzen führt (mehrfach auftretende, gleiche Zeichenketten) und die Kompressionsrate schmälert.
Nach fast 25 Jahren wird der Algorithmus von Phil Katz immer noch verwendet und hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Phillip Walter Katz verstarb unter tragischen Umständen am 14. April 2000 in einem Motelzimmer in Milwaukee - er wurde nur 37 Jahre alt.

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